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14 Dezember 2018IDM

Südtiroler Unternehmen macht Nutella in New York erlebbar

Gleich zwei Prestigeprojekte konnte das Südtiroler Ladenbauunternehmen Schweitzer kürzlich erfolgreich abschließen: eines für Dallmayr in München, eines für Nutella in New York

Pünktlich zur Weihnachtszeit abgeschlossen sind seit kurzem die Umbauten im Erdgeschoss von Dallmayr in München. Alois Dallmayr ist das größte und traditionsreichste Delikatessenhaus Europas: Seit 300 Jahren wird in der Dienerstraße am Marienplatz in München beste Feinkost angeboten. 

Der klassische Dallmayr-Look, der jährlich 2,8 Millionen Besucher anzieht, sollte bei den jüngsten Umbauarbeiten beibehalten und durch moderne Elemente akzentuiert werden. 

Die Retail-Agentur Interstore | Schweitzer, 1987 als Innovationsplattform des Handels gegründetes Tochterunternehmen des international erfolgreichen Ladenbauers Schweitzer Project mit Hauptsitz in Naturns in Südtirol, gestaltete in Zusammenarbeit mit Lumisol, Einrichtungswerkstätten mit Spezialisierung auf den Premiummarkt, die Markthalle und den Barbereich im Erdgeschoss neu. Auf 500 Quadratmetern begeistern nun ganztägige Gastronomie, frisches Seafood vom exklusiven Robata-Grill, 68 Sitzplätze und eine entspannte Atmosphäre die Gäste.

Tradition und Moderne, neu interpretiert

Mit Elementen aus den 1910er-Jahren und modernen Materialien gelang es, den Charakter der Marke zu unterstreichen. „Das Projekt erforderte ein ganz besonderes Fingerspitzengefühl und Respekt für die Tradition und Historie des Hauses. Das Design spiegelt diese ganz klar wieder, gleichzeitig optimieren moderne Einrichtungselemente die Abläufe in der Markthalle selber“, meint dazu Bernhard Schweitzer, CEO und Inhaber der Schweitzer-Gruppe. Diese entwickelt und realisiert weltweit Geschäfte, Möbel- sowie Shop-in-Shop-Lösungen, darunter sowohl individuelle Einzelprojekte als auch die Umsetzung und den Rollout von Serienprodukten für global agierende Kunden ab. Zu den Kernkompetenzen des 1927 gegründeten Unternehmens gehören: Projektmanagement, eigene Produktionen für Holz-, Metall- und Kühlmöbel sowie weltweit präsente Logistikhubs.

Ein Kundenmagnet im neu gestalteten Teil von Delikatessen Dallmayr ist das Buffet in der Mitte der Markthalle: Mehr als 70 Köche bereiten den ganzen Tag über frische Speisen zu und präsentieren sie stilgerecht in Emaille- und Keramikschüsseln. Die Prozesse sind flexibel, sodass Bereiche wie die Käsetheke von bedient auf Selbstbedienung umgestellt werden können. 

Schweitzer designt und baut Nutella Café in New York

Ein weiteres Prestigeprojekt, das Schweitzer verwirklicht hat, wurde Mitte November begleitet von einem riesigen medialen Hype eröffnet: das Nutella Cafè in New York. Das Nutella Café New York ist eines von nur zwei auf der ganzen Welt, die von Ferrero, einem der größten internationalen Süßwarenhersteller, selbst betrieben werden.

Das Konzept und Design für den neuen Standort in New York stammen von der Retail-Agentur Interstore / Schweitzer, die Realisierung lag in den Händen von Schweitzer Project. Die Herausforderung für Interstore bestand darin, das bestehende Markenkonzept der Kultmarke Nutella aufzunehmen und über innovatives Design an physischen Orten erlebbar zu machen. „Die Zufriedenheit des Kunden Ferrero und die Begeisterung der Konsumenten bestätigen einmal mehr“, sagt Firmeninhaber Schweitzer, „dass wir mit der Kombination aus Designkompetenz und Projektrealisierung auch das Bedürfnis von internationalen Großkunden perfekt bedienen.“ 

Ein Mekka für Marken-Fans

Auf 150 Quadratmetern laden das Café mit Crêperie und Pâtisserie zum Genießen ein. Der Sitzbereich dient zeitgleich als Eventfläche für Kitchen-Shows. Nicht fehlen darf im Mekka der Marke ein Merchandising-Shop. So entsteht ein perfektes Nutella-Erlebnis, das Marken-Fans durch die eigene Instagram-Nutella-Wall teilen können. 

Das bereits bestehende Nutella-Café in Chicago diente als Grundlage, wurde jedoch von Interstore um entscheidende Aspekte weiterentwickelt. Zentral war dabei das Layout, das die Kunden im Merchandising-Shop willkommen heißt. Dann werden die Gäste entlang der Café-Theken zur Kasse geführt, bevor sie im Sitzbereich Platz nehmen. Der Merchandising-Shop wurde so nahtlos in das Gastronomieerlebnis integriert. Die Thekenmodule sind flexibel und lassen sich nach Bedarf verschieben und an neue Produkte anpassen.