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4 Dezember 2018IDM

Karrierechancen und Lebensqualität, so zieht Südtirol immer mehr junge Talente an

Auf dem Karrieregipfel IT & Technik in Innsbruck präsentierte sich der Standort gemeinsam mit einigen seiner Top-Unternehmen aus der Automobilbranche. Der Messestand? Eine Miniatur-Ausgabe des NOI Techparks

Eine grüne Wiese inmitten einer der spannendsten Innovationslandschaften des Alpenraums, sowie Sitzgelegenheiten zum Ausruhen… und zum Networken mit Top-Playern der internationalen Automobilbranche sowie führenden IT Spezialisten. Die Gelegenheit dazu gab es auf dem diesjährigen Karrieregipfel IT & Technik auf dem Campus der Universität Innsbruck. Um genau zu sein am Messestand der Business Location NOI Techpark, Südtirols dynamischer und international ausgerichteter Wissenschafts -und Technologiepark. Konzipiert wie eine 30 Quadratmeter große Miniaturversion dieses Innovations-Campus im Herzen der Landeshauptstadt Bozen, konnten sich hier junge Talente aus der IT- und Technik-Branche nach attraktiven Berufs- und Karrierechancen umsehen, und ohne Zweifel fündig werden. Von Studenten, die auf der Suche nach einem Praktikum oder einem Kooperationspartner für die Abschlussarbeit waren, bis hin zu Absolventen, die nach spannenden Jobmöglichkeiten Ausschau hielten, sie alle konnten sich persönlich und aus erster Hand von den Vorzügen des Wirtschafts -und Wissenschaftsstandort Südtirol überzeugen. 

Eine Location, die durch eine ausgezeichnete Wirtschaftslage punktet, sowie durch ein dynamisches und innovationsorientiertes Netzwerk aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Die Zahlen sprechen für sich: „Mit 3,1% gehört Südtirol europaweit zu den Regionen mit der niedrigsten Arbeitslosenquote (italienweit die niedrigste), dasPro-Kopf-BIP liegt bei 42.500 Euro. Darüber hinaus bietet die Autonome Provinz Bozen vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen Entfaltung, nicht zuletzt dank zahlreicher international tätiger Top-Unternehmen und einer dreisprachigen Universität, die in internationalen Rankings regelmäßig Spitzenpositionen belegt“, erklärt Petra Seppi, Leiterin der Abteilung Business Location von IDM Südtirol. Gleichzeitig bietet die Region eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten, atemberaubende Landschaften und eine gut funktionierende, nachhaltige Mobilität. Kurz gesagt: ein Ort, an dem es sich ausgezeichnet leben und arbeiten lässt. 

„Südtirol bildet eine enge Symbiose mit der Natur, die die Region überall umgibt. Sie inspiriert die Menschen hier in all ihrem Tun und treibt sie von jeher dazu an, Grenzen zu überschreiten und auf allen Gebieten innovative und kreative Lösungen zu finden. Bei all dem stehen jedoch immer auch das Wohlbefinden der Menschen und der Respekt der Natur im Mittelpunkt“, fährt Seppi fort. „Um als Innovationsstandort immer weiter zu wachsen, sind wir auf der Suche nach jungen Talenten, die nicht nur nach attraktiven Berufschancen Ausschau halten, sondern auch nach einem Ort, an dem Karriere und Lebensqualität Hand in Hand gehen. Talente, die uns dabei unterstützen, die Region voranzutreiben und noch wettbewerbsfähiger zu machen. Denn die starke Dynamik des Standortes zwingt die Unternehmen, ständig nach neuen Ressourcen zu suchen.“ Die Rede ist von Unternehmen, die der Region eines der höchsten BIPs Europas einbringen. Insgesamt 50.000 (auf 10 Einwohner kommt ein Unternehmen) gibt es in der autonomen Provinz, darunter viele sogenannte Top Performer bzw. Leader in strategischen Sektoren. Letztere sind in Südtirol die Bereiche Green Technologies, Alpine Technologies, Food Technologies und ICT & Automation, die im NOI Techpark gebündelt sind. Hier arbeiten Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen — Fraunhofer ItaliaEurac ResearchVersuchszentrum Laimburg, Eco-Research, KlimaHaus AgenturFreie Universität Bozen — Seite an Seite, um Innovationen in den Schlüsselsektoren voranzutreiben. Und das in einem internationalen und multikulturellen Umfeld: die 400 hoch qualifizierten Mitarbeiter aus der ganzen Welt, die hier tätig sind, sprechen insgesamt 15 verschiedene Sprachen. 

Zum Erfolg des Standorts Südtirol tragen insbesondere auch die heimischen Player aus der Automobilbranche und dem IT Sektor bei. Und genau diese Unternehmen haben sich auch am Stand des NOI Techparks in Innsbruck beim Karrieregipfel präsentiert:  Darunter Namen wie Alupress, das seit über 50 Jahren innovative Komponenten und Aluminiumdruckgusssysteme für die Automobilindustrie weltweit produziert. Oder Autotest, ein Unternehmen, das in einer Werkstatt geboren wurde, die heute einen Umsatz von 85 Millionen Euro erzielt und unter anderem Audi, Porsche, Bentley, Rolls Royce, McLaren, Aston Martin, Lamborghini und Ferrari beliefert. Gkn Sinter Metals, ein weiterer großer Name in der Branche, mitten im Pustertal, wo die innovativste Seite der 4.0-Industrie erprobt wird, die des "Cobots", der kollaborativen Industrieroboter. Nicht minder wichtig ist Intercable, ein Unternehmen, das sich vom Familienunternehmen zu einem multinationalen Unternehmen im Taschenformat entwickelt hat, in engem Kontakt mit Elon Musk's Tesla. Zusammen bilden diese Betriebe das Netzwerk Automotive Excellence Südtirol und kommen auf einen jährlichen Umsatz von 600 Millionen Euro. Und diesem Zugpferd der Südtiroler Wirtschaft wird nun auch ein eigener Technologiepark gewidmet, der bis 2021 in Bruneck im Pustertal — im Südtiroler „Motor Valley“ — entsteht: der NOI Techpark Bruneck. Aber auch die Südtiroler IT Spezialisten, Würth Phoenix, Teil der internationalen und in 89 Ländern aktiven Würth Gruppe, und ACS, ein IT-Unternehmen aus Bozen mit 30-jähriger Erfahrung, haben sich den Talenten in Innsbruck präsentiert. Darüber hinaus war am Stand des NOI Techparks auch die Head Hunting Agentur Business Pool vertreten, welche den potenziellen Bewerbern dabei half, die richtige Antwort auf ihre Bedürfnisse zu finden.